Sara Motzt Rum!
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Leistungsdruck

 

Ich habe schon in meinen Jugendzeiten gemerkt, in welcher Scheißlage ich geraten bin, sei es in der Schule, in meiner Umgebung oder in meinen Familienkreisen. Dort herrschte immer diese Aura des Leistungdrucks, weil jede Sau dem anderen gegenüber überlegen sein will. Es wird immer darauf geachtet, wer was in seinem Leben erreicht und geleistet hat und nicht wie derjenige sich verhält. Es geht immer um Leistung und Erfolg, Ehrgeiz und Karriere, aber nicht um das Inviduum der Menschheit an sich. Niemand interessiert sich für die sozialen Kompetenzen eines Menschen, selbst wenn sie in der Öffentlichkeit gefordert werden. Stattdessen werden emotionslose Fachidioten bevorzugt. Niemand, weder die Politik noch die Wirtschaft, möchte einen Nachdenker haben, da er sich nicht im Gegensatz zu den auf Karriere fokussierten Fachidioten von ihm steuer lassen. Es schein, als würde die Politik und die Wirtschaft alles Mögliche versuchen, um die Nachdenker von uns aus der heutigen Gesellschaft zu isolieren. Nur diejenigen, die die aufgestellten Regeln der Verantwortlichen ohne Sinn und Verstand auswendig lernen und alles abnicken, was sie vorschlagen, klettern auf die Leiter des Erfolges als diejenigen, die die Verantwortlichen aus der Poltik und der Wirtschaft mit erhobenen Zeigefinger kritisieren und ihre Machenschaften hinterfragen. Stattdessen schreien diese Verantwortlichen ganz laut Schlagwörter wie "Leistung", "Erfolg", "KOmpetenz" und "Erfahrung". Jeder ist sein Glückes Schmied und niemand teilt sein Glück freiwillig mit seinen Mitmenschen. Es herrscht Konkurrenzverhalten in unserer Generation. Wir gönnen selbst unseren eigenen Freunde nicht, wenn sie Ergolgserlebnisse kriegen, weil wir sie selbst danach streben wie die Besessenen. Wir werden öfters neidisch und je mehr wir Erfolgsgeschichten von unseren Mitmenschen hören, umso mehr machen wir uns Vorwürfe, warum wir das nicht hingekriegt haben. Früher, vielleicht noch in den Zeiten unserer Eltern, gab es ein freundschaftliches Miteinander und der Spruch "Mitgehangen, mitgefangen" war noch positiv gemeint. Zwar gab es bei ihnen auch den leistungsdruck, das Streben nach Wohlstand durch harte Arbeit, aber diesen Druck machten sie sich selber und wurde nicht wie in unserer Zeit von der Politik und der Wirtschaft institutionalisiert. Heutzutage kann kein Mensch durch harte und "ehrliche" Arbeit wohlhabend sein. Man muss seine Seele an die Verantwoertlichen verkaufen, um überhaupt ein kleines Stück von dem Kuchen von der Gesellschaft ergattern. So quält uns der Leistungsdruck!

1.12.14 22:08
 
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